In deiner Nähe bin ich ein Dieb,
von deinem Kreis, kein Mitglied.
Soll ich dir Respekt zollen?
Gib mir etwas wertvolles.
Ich trage ein beflechtes Kleid,
gib mir Geld oder Mitleid.
Ich kann zu Geld nicht kommen,
trotzdem habe ich gewonnen.
In deiner Nähe bin ich ein Dieb,
von deinem Kreis, kein Mitglied.
Soll ich dir Respekt zollen?
Gib mir etwas wertvolles.
Ich trage ein beflechtes Kleid,
gib mir Geld oder Mitleid.
Ich kann zu Geld nicht kommen,
trotzdem habe ich gewonnen.
In der Ewigkeit verloren,
ich bin unsterblich geboren.
Mir kommt Schaum aus dem Mund.
Statt eines Engels bin ich ein Hund.
Kein Götze, kein Gott, kein Held,
ich gehöre nicht mehr
zur höllischen Unterwelt.
Ein verlorener Hund im Donnerfeld.
Dornen, die durchbohren.
Dornen, die bluten lassen.
Blutende Dornen.
Ich blute wenn sie mich fassen.
Mein Geist blutet,
darin liegt die Gefahr.
Mein Geist ist gefährlich wie ein Hund,
ein roter Hund.
Gefährlicher als Gefahr.
Ich bin schmutzig, niemals rein.
Ich kann niemals sauber sein.
Das Blut klebt an meinem Körper.
Ich werde stärker, größer,
irgendwie freier.
Dann beißen mich die Geier.
Deine Gestalt geht zu Fuß
auf ein dunkles Schicksal zu.
Sie geht vorwärts, Schritt für Schritt.
Plötzlich sieht sie den Schnitt
und ihr ist schlecht von dem Gestank.
Der Gestank der anderen macht einen krank
und wir kotzen zu ihrer Geschichte.
Sie sind schuldig an ihrer Dichte.
In diesem Krieg bin ich kein Soldat,
doch für dich halte ich das Plakat.
Stör mich nicht mit deinem Konflikt,
zieh mich nicht in deine Pflicht.
Das Bild, das sie von dir hatten
ist nur noch ein dunkler Schatten.
Schritt für Schritt kommst du zu mir.
Ich warte auf dich, gleich an der Tür.
Der Tod ist die größte Schande,
die größte, die man erkennt.
Sie lähmt mich, ich bin gelähmt,
gefangen durch die Blutesbande.
Wir haben das gleiche Blut,
ich bin nicht ekelhaft vor dir.
Nun bist du weit weg von mir,
zu sterben, hattest du den Mut.
Ich sehe wie sich die Tür schließt.
Es ist schmerzhaft wie du gehst.
Ich sehe wie du durch das Land fließt,
und wie du hinter der Tür stehst.
Ach, ich vermisse dich so sehr.
Jetzt brauchst du keine Sprache mehr.
Die Schande des Todes fällt über uns,
die Schande, die dein Leben vertut.